Papilio machaon - Raupe

Ingrid Pape

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#2
Lange ist das obere Bild her. Auch wenn ich weiß wo in der Nähe der Schwalbenschwanz vorkommt, sehe ich ihn selten, und mit dem fotografieren klappt es noch seltener.
Zumindest eine seiner bevorzugten Futterpflanzen, die wilde Möhre, gibt es dort sehr reichlich, keine Ahnung warum den Schwalbenschwanz selber aber nicht. Ein Grund könnte sicher der so ordentliche Deutsche sein, der ja Straßen und Feldwegränder regelmäßig mähen muß, es darf dort doch nicht zu bunt und lebhaft werden?




Und ich weiß das dort viele Raupen und Puppen vom kleinen Fuchs an den Brennesseln waren, die abgemäht wurden.


Auf der anderen Seite diese Augenwischerei, direkt an einer Straße.
DSCN0879.jpg


DSCN0877.jpg


Ein schmaler Streifen buntes, und was dort alles von profitieren soll, und wie gesagt, direkt an einer Kreisstraße. Für die Leute, die vielleicht gern glauben wollen, aber was soll dort brüten? Und wieviele der frisch betankten Insekten landen vor Kühler und Frontscheibe?

Im Hintergrund übrigens eine Biogasanlage, wofür überall Mais angebaut wird ...

Wie wäre es mit Verzicht auf mähen der Wegränder, statt ein Jahr lang ein schmaler Blühstreifen an einem Rübenfeld?


Ich habe bis vor kurzem auch nicht gewußt wie einfach es zum Beispiel ist selber etwas für den Schwalbenschwanz zu tun, auch wenn ich nicht glaube das er sich ausgerechnet hier, wo die Landwirte für "Ordnung" in der Umgebung sorgen, auftauchen wird, aber ich sage auch denke auch nicht "die anderen werden es schon tun" und bedaure gleichzeitig das Fehlen der Falter.
Es genügen nicht ein paar Blüten für den Falter, es braucht Futter für die Raupen und Möglichkeiten für die Überwinterung der Puppen.

Ein bisschen weniger Ordnung in Gärten, Feld und Flur, und alle können sich über mehr Vielfalt freuen, die sich ganz von selbst einfinden wird.
 
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